Andreas Kluth, der ehemalige Chefredakteur von »Handelsblatt Global« und Autor des »Economist« schreibt: »Das irreführendste Klischee über das Coronavirus ist, dass es uns alle gleich behandelt. Das tut es nicht, weder medizinisch noch wirtschaftlich, sozial oder psychologisch. Insbesondere verschlimmert Covid-19 bereits bestehende Bedingungen der Ungleichheit, wo immer es auftritt. Schon bald wird dies soziale Unruhen bis hin zu Aufständen und Revolutionen auslösen.« Die Linke sollte das beherzigen und jetzt damit beginnen, als klare Oppositionskraft gegen den Kurs der Bundesregierung in Erscheinung zu treten und unter dem Motto „Menschen vor Profite“ den Widerstand von unten aufbauen. Der Protest muss in der Zeit, in der das Virus noch schwelt, anders organisiert werden, als in der Zeit danach. Aber er muss organisiert werden und die Linke sollte sich auch für die Zeit nach dem Virus rüsten.