Die Klimabewegung hat die Gefahren, die mit der Klimaveränderung drohen fast allen Menschen bewusst gemacht. Damit ist die Frage nach den notwendigen Schritten zum Klimaschutz aber noch nicht beantwortet. Der Kapitalismus zerstört die Umwelt gestern, heute und morgen. Schon längst verbraucht die kapitalistische Wirtschaft viel mehr Ressourcen als der Planet auf Dauer aushalten kann. Doch zu viel ist nicht genug: jedes Jahr, jedes Quartal muss die Wirtschaft weiter wachsen. Koste was es wolle. Innerhalb der Klimabewegung wird das Konzept der Postwachstumsökonomie denn auch immer mehr diskutiert: Ist es möglich, dem Wachstumszwang des Kapitalismus zu bändigen, ohne die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen ganz auf den Kopf zu stellen? Ist ein grüner Kapitalismus möglich oder ein Widerspruch in sich? Und warum fordern Anti-kapitalist*innen einen Green New Deal, wenn solche Vorschläge auch kein Ende des Kapitalismus vorsehen? Diese und weitere Fragen wollen wir mit Euch und mit Freek Blauwhof diskutieren.