Das Erbe der 68er-Bewegung und der Studierendenrevolte

2018

1968 war Höhepunkt der Studierendenrevolte, der Beginn einer neuen Frauenbewegung, gewerkschaftlichen Auflehnungen und die Zeit einer allgemeinen Politisierung. In diesem Zuge wurden viele Errungenschaften erstritten, ein Aufstieg der Neonazis (NPD) zurückgedrängt und das System, der Kapitalismus, in Frage gestellt. Heute sind viele Errungenschaften von damals im Inbegriff zurückgeschraubt zu werden. Viele reden vom Scheitern der Bewegung. Stimmt das? Auch in den letzten Jahren haben sich viele junge Leute politisiert, waren in der Geflüchteten-Soli aktiv, haben sich bei G20 Protesten gegen Trump und Erdogan gestellt oder sich an Protesten zum Klimawandel beteiligt. Wir wollen diskutieren, ob wir ein neues „68“ brauchen, was dazu nötig wäre und was anders laufen sollte.

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