Ist Palästina-Solidarität in Deutschland möglich?

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Die Entscheidung von Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, hat zu einem globalen Aufschrei der Empörung geführt. Der US-Präsident hat damit klar gemacht, dass die Palästinenser bei umstrittenen Fragen des sogenannten „Friedensprozesses“ wie den Status Jerusalems kein Mitspracherecht haben. Gegen diese Arroganz gingen weltweit Tausende auf die Straße. Doch in Deutschland ist es offenbar schwerer als in vielen anderen Ländern, öffentlich Solidarität mit Palästina zu bekunden. Die Proteste gegen Trumps Jerusalem-Entscheidung wurden, wie viele Proteste zuvor, umgehend von Bundesregierung und Medien als „antisemitisch“ verurteilt. Ramsis Kiliani und Anna-Esther Younes diskutieren mit uns, wie die Dämonisierung des palästinensischen Widerstands durchbrochen werden kann.

  • Anna-Esther Younes

    publiziert u.a. in inamo

    Anthropologin

  • Ramsis Kiliani

    Nordrhein-Westfalen

    DIE LINKE

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