Leben wir auf Kosten des globalen Südens?

2018

Nach wie vor befinden sich die ärmsten Staaten der Welt in Afrika, in Zentralasien und Lateinamerika. Während der Warenverkehr zwischen EU, USA, Russland und Ostasien nahezu 90 Prozent des Welthandels ausmacht, versinken ganze Gesellschaften sind ganze Teile etwa des afrikanischen Kontinent südlich der Sahara auf Generationen in bittere Armut versunken. Warum ist das so? In den 70ern und 80er Jahren waren Theorien verbreitet, wonach es die besondere Ausbeutung der „Dritten Welt“ ist, die den Reichtum des Nordens garantiert. Heute werden vor allem unfaire Handelsabkommen für die Fortschreibung extremer Einkommensunterschiede zwischen Nord und Süd verantwortlich gemacht. Tilman van Berlepsch erklärt, warum im Weltkapitalismus eine gleichmäßige und harmonische Entwicklung der Wirtschaftsleistung in den verschiedenen Weltteilen nicht möglich ist. Und wie Hunger und Elend in den vermeintlichen „Entwicklungsländern“ überwunden werden könnten.

  • Tilman von Berlepsch

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