Marx‘ Krisentheorie und die Diskussion heute

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Auf jeden Boom folgt eine Rezession: Seit Bestehen des Kapitalismus gerät er immer wieder in Krisen. Warum ist das so? Anders als in vorkapitalistischen Gesellschaften sind es nicht Naturkatastrophen, Missernten oder Seuchen, die zu einem Einbruch der wirtschaftlichen Aktivitäten führen. Vielmehr leiden kapitalistische Gesellschaften unter zyklisch wiederkehrenden Überproduktionskrisen. Plötzlich können Autos, Nahrungsmittel, Haushaltsgeräte und vieles andere nicht mehr nicht mehr verkauft werden, weil Arbeiter arbeitslos wurden und die Kaufkraft fehlt. Christoph Buntschuk führt uns Marx‘ Krisentheorie ein. Er erklärt, was hinter dem „tendenziellen Falls der Profitrate“ steckt. Und fragt, was die staatlichen Eingriffe seit dem zwanzigsten Jahrhundert an der Krisenanfälligkeit des Systems verändert haben.

  • Christoph Buntschuk

    Köln

    DIE LINKE

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