Rudi Dutschke – Vorbild und umstrittenes Gesicht der Studierendenrevolte

2018

Sein Name taucht unweigerlich auf, sobald es um 68 in Deutschland geht. Doch wofür stand Rudi Dutschke genau? Was machte ihn zum Gesicht der Bewegung? In den frühen 60er Jahren hatte der SDS etwa 600 Mitglieder. Die Theoriearbeit stand in dieser Phase im Vordergrund, Aktionen auf der Straße und an den Unis waren eher klein und selten. 1965 trat eine Gruppe namens „Subersive Aktion“ von sieben, ursprünglich eher anarchistisch gesinnten Studierenden dem SDS bei. Unter ihnen Rudi Dutschke. In den darauffolgenden Jahren vollzog sich ein politischer Richtungswechsel im SDS und 1967 war der SDS auf 2.000 Mitglieder angewachsen. Dutschkes „Propaganda der Tat“ spielte darin eine wesentliche Rolle. Wir wollen uns anschauen, wie sich dieser Wandel vollzog und welche Folgen er mit sich brachte.

  • Volkhard Mosler

    Redaktion

    theorie21

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