Von der friedlichen Revolution zu brennenden Flüchtlingsheimen – Kippt der Osten nach Rechts?

2018

1989 erkämpfte eine friedliche Massenbewegung in der DDR eine politische Revolution. Infolge dessen wurden 250 verschiedene Initiativen aktiv, Komitees zur Aufarbeitung der Stasi-Gewalt wurden gegründet, Häuser besetzt, Galerien und Bars eröffnet, Studierende gründeten unabhängige Vertretungen, Frauengruppen eröffnen Cafés und Inhaftierte fordern die Beteiligung an der Gefängnisverwaltung. Fast 30 Jahre später scheint sich das Bild völlig gewendet zu haben: Dutzende brennender Flüchtlingsunterkünfte, gespenstische Pegida Aufmärsche und der Erfolg der AFD bei den Bundestagswahlen in 2017. Die AFD im Osten erhält 22,5 % und wird damit zweitstärkste Kraft. Woher kommt dieser massive Wandel? Warum erhält die AFD besonders im Osten soviel an Zustimmung? Welche Perspektiven gibt es heute für den Kampf gegen Rechts?

  • Flori Fandrich

    Querfurt/Weidaland

    DIE LINKE

  • Gabi Engelhardt

    Chemnitz

    Aufstehen gegen Rassismus

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