Die Situation für Transmenschen in Deutschland ist alles andere als rosig, der Kampf gegen alle Formen der Diskriminierung wird hart geführt. Die AfD sieht in der Transgesetzgebung einen »Kreuzzug« gegen die Zweigeschlechtlichkeit und bezeichnet es als „staatliche sexualisierte Nötigung“ wenn Kitas und Schulen über die sexuelle und geschlechtliche Vielfalt der Gesellschaft aufklären. Manche Feministinnen sehen Transfrauen nicht als »echte Frauen« an und beziehen sie nicht in feministische Kämpfe ein. Doch Frauenkämpfe und Kämpfe von Transmenschen zu trennen, schwächt beide. Bedingungslose Solidarität mit den Unterdrückten bedeutet, die Transselbstidentifizierung und die nichtbinäre Geschlechtszugehörigkeit ohne Wenn und Aber zu unterstützen.