Angela Davis ist eine Schwarze Feministin und Sozialistin, die im Zuge der 68er-Bewegung weltweit bekannt wurde. Im Laufe der Zeit sind ihre Themen ähnlich vielfältig wie ihre eigenen Erfahrungen geworden: Davis setzte sich für die Abschaffung von Gefängnissen ein, war aktiver Teil der US-amerikanischen Antikriegsbewegung und wurde zur Ikone für den Kampf gegen Rassismus, Frauenunterdrückung und Ausbeutung. In ihrem wohl meistgelesenen Buch „Rassismus und Sexismus. Schwarze Frauen und Klassenkampf in den USA“ untersucht Angela Davis die Dynamik zwischen Unterdrückung und Ausbeutung in der kapitalistischen Gesellschaftsordnung. Die Aktivistin und Denkerin untersucht auch die Verbindung von Intersektionalität und Marxismus. Wie sind diese Fragen mit ihrem Leben verbunden und welche Antworten findet sie darauf? Können beide in einer gemeinsamen Symbiose aufgehen oder bildet der Graben zwischen Klassenanalyse und Intersektionalitätstheorien einen unüberwindbaren Widerspruch?