Die „Black Panther Party for Self Defense“ war eine der bedeutendsten Organisationen des schwarzen Widerstands in Nordamerika. Gegründet wurde die BPP 1966 von den beiden Studenten Bobby Seale und Huey P. Newton, als Reaktion auf rassistische staatliche Schikanen und Polizeibrutalität und die soziale Diskriminierung von Schwarzen in den Ghettos der Großstädte. Die BPP war inspiriert von den antiimperialistischen Kämpfen in Vietnam sowie weltweit und verstand sich als Teil des globalen revolutionären Befreiungskampfes. Der übermächtige Staatsapparat reagierte auf das rasche Wachstum der BPP insbesondere nach der Ermordung Martin Luther Kings 1968 mit massiver Gewalt bis hin zur gezielten Ermordung hunderter BPP-Aktivist*innen. Wie gelang es der BPP dennoch, sich zunächst weiter zu verankern? Welche Parallelen können wir zum Hier und Jetzt ziehen und was können Bewegungen von der BPP sowie der Repression gegen sie lernen?

mit Tekle Setargew (Die Linke.SDS Berlin)