Debatte zur Theorie der Imperialen Lebensweise

Das Konzept der „imperialen Lebensweise“ besagt, dass „die allermeisten Menschen hierzulande auf Kosten der Natur und der Arbeitskräfte anderer Weltregionen“ leben, wie es Ulrich Brand und Markus Wissen formuliert haben. Beuten also Lohnarbeiter in Deutschland Menschen in anderen Weltregionen aus? Und was würde das für die Perspektiven und Strategien emanzipatorischer Bewegungen hierzulande bedeuten? Oder ist es gar nicht sinnvoll, von einer „imperialen Lebensweise“ auszugehen, die Kapitalisten und Lohnarbeitern hierzulande gemeinsam ist? Wie hängen kapitalistische Ausbeutung und ungleiche Entwicklung, soziale Frage und ökologische Krise zusammen?

mit Dr. Stefanie Hürtgen (Wissenschaftlicher Beirat der Rosa Luxemburg Stiftung, Wirtschaftsgeografie Universität Salzburg)


Jenseits von CO²-Steuer: Wie grün kann die LINKE sein?

Warum Umweltschutz ein linkes Thema sein muss und wir die Umweltfrage klassenpolitisch und antikapitalistisch anpacken können. Von CO2-Steuer über Entmachtung Energiekonzerne bis zur Verkehrswende.

mit Hubertus Zdebel (MdB DIE LINKE)


Klima, Kapitalismus und das Kapital

Die Klimafrage ist in den letzten Jahren zum Thema Nummer 1 in der öffentlichen Debatte geworden, doch schon vor über 150 Jahren beschäftigte sich Karl Marx mit der ökologischen Frage. Karl Marx beschrieb in seinem Hauptwerk „Das Kapital“ bereits treffend, dass der Kapitalismus „die Springquellen alles Reichtums untergräbt: die Erde und den Arbeiter“.

mit Charlotte Papke (Die Linke.SDS Bundesvorstand, Studis For Future Leipzig)