Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges schien der Nationalsozialismus, der Millionen Tote zu verantworten hatte, geschlagen. Doch die Nazi-Verbrecher verschwanden nicht einfach. Ob in Wirtschaft, Geheimdiensten, Polizei, Justiz oder Politik – überall blieben Nazis in der BRD in Amt und Würden. Auch in der DDR waren Nazis und ehemalige Wehrmachtsoffiziere als Abgeordnete und auf einflussreichen Posten in Armee und Wirtschaft aktiv. Mit Konsequenzen bis heute: Die Millionärsfamilie Finck finanzierte in den 30er Jahren die NSDAP und heute die AfD. Beim Verfassungsschutz, der heute Nazimorde deckt und Linke verfolgt, arbeiteten von Anfang an Gestapo- und SS-Leute. Wie kam es zu diesen Kontinuitäten und was sagt das über die Rolle des Staates im Kampf gegen rechts aus?

mit Irmgard Wurdack (Aufstehen gegen Rassismus, DIE LINKE. Neukölln), Gabriele Engelhardt (Aufstehen gegen Rassismus, DIE LINKE. Chemnitz)