Nach Lucke, Petry und anderen Wirtschaftsliberalen des national-konservativen Flügels der AfD hat nun auch der langjährige Parteivorsitzende Meuthen seinen Rückzug angetreten. Der offen faschistische „Flügel“ um Höcke & Co. dagegen baut sich als Motor einer neuen rechten Pegida-ähnlichen Straßenbewegung auf und befindet sich parteiintern bundesweit auf dem Vormarsch. Die AfD faschisiert sich weiter. Umso drastischer, dass die parteinahe Desiderius-Erasmus-Stiftung nach dem erneuten Einzug der Partei in den Bundestag bald bis zu 50 Millionen Euro vom Staat bekommen könnte, die dann für den Kaderaufbau von Faschist:innen zur Verfügung stünden. Gemeinsam wollen wir mit euch diskutieren, ob sich die AfD seit ihrer Gründung als Sammlungspartei von National-Konservativen und Neonazis inzwischen zu einer faschistischen Partei entwickelt hat. Was bedeutet das veränderte Kräfteverhältnis für die Ausrichtung der Gesamtpartei? Wie muss sich die Linke dagegen aufstellen?