Die kommunistische Einheitsfrontstrategie und ihre Relevanz für den antifaschistischen Kampf

Auf dem Höhepunkt der Kommunistischen Internationale wurde noch unter Lenin und Trotzki ab 1921 die Einheitsfrontstrategie entwickelt. Mit ihr sollte eine Antwort auf die Frage gefunden werden, wie Revolutionäre auch in nicht-revolutionären Zeiten eine massenorientierte Politik betreiben und um gesellschaftliche Mehrheiten kämpfen können, ohne dabei die kommunistische Perspektive aufzugeben. Das Abrücken von der Einheitsfront trug ab 1929 wesentlich dazu bei, dass die deutsche Arbeiterbewegung den Aufstieg des Faschismus nicht aufhalten konnte und gespalten in den Untergang ging. Anhand seiner Biographie »Revolution als Realpolitik« über den KPD-Vorsitzenden Ernst Meyer stellt der Historiker und RLS-Gewerkschaftsreferent Florian Wilde die Grundlagen der Einheitsfrontpolitik vor und diskutiert ihre Relevanz für den antifaschistischen Kampf damals und heute.

 

 


AFD – Analyse des Durchbruchs der Nazi-Partei

Die AFD ist in bundesweiten Umfragen zweitstärkste Kraft, stellt erste Bürgermeister und könnte ab September sogar ein bis zwei Landesregierungen übernehmen. Die bundesweite Bewegung gegen Rechts baut seit Januar erfolgreich Brandmauern auf. Nora Berneis zur Frage, wie es soweit kommen konnte und ob wir die Nazis jetzt noch aufhalten können.